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Mobilitätslexikon für den Schwarzwald-Baar-Kreis

Von Mietvertrag, Kaution und Versicherung über Fahrzeugklassen, Transporter und Anhänger bis zu Assistenzsystemen, E-Mobilität und Winterfahrten im Schwarzwald: Das Kindig-Lexikon erklärt wichtige Begriffe rund um flexible Mobilität verständlich und ohne unnötiges Fachchinesisch.

156ausführlich erklärte Begriffe
12klar gegliederte Themenbereiche
A–Zalphabetischer Schnellfilter
2Standorte im Schwarzwald-Baar-Kreis

Miete & Buchung

14 Begriffe

Die Abholstation ist der Standort, an dem das reservierte Fahrzeug übernommen wird. Bei Kindig stehen dafür Villingen-Schwenningen und Donaueschingen zur Verfügung. Abholort und Rückgabeort werden bei der Reservierung festgelegt.

Eine Autovermietung stellt Fahrzeuge zeitlich befristet zur Verfügung. Je nach Bedarf kann die Nutzung wenige Stunden, mehrere Tage oder viele Monate dauern. Mietpreis und Bedingungen richten sich unter anderem nach Fahrzeugklasse, Zeitraum und Fahrleistung.

Bei einer Einwegmiete erfolgt die Rückgabe an einem anderen Ort als die Abholung. Ob dies möglich ist, hängt vom Stationsnetz, Fahrzeug und Termin ab.

Die Fahrzeugklasse fasst Modelle mit ähnlicher Größe, Ausstattung und Nutzung zusammen. Reserviert wird normalerweise eine Kategorie und kein bestimmtes Modell. Ein bereitgestelltes Fahrzeug kann deshalb innerhalb der Gruppe abweichen.

Die Mietbedingungen ergänzen den Vertrag und regeln unter anderem Fahrer, Nutzung, Haftung, Auslandsfahrten und Rückgabe. Sie sollten vor der Übernahme aufmerksam gelesen werden.

Im Mietvertrag werden die verbindlichen Regeln der Anmietung festgehalten. Dazu zählen Mietzeit, Fahrer, Tarif, Kilometer, Versicherung und Rückgabe. Vor Fahrtbeginn sollten alle Angaben kontrolliert werden.

Ein Mietwagen wird für einen vorher festgelegten Zeitraum überlassen. Er kann den eigenen PKW ersetzen, eine Reise ermöglichen oder vorübergehend zusätzlichen Platz schaffen.

Von einem No-Show spricht man, wenn ein reserviertes Fahrzeug nicht abgeholt und die Buchung nicht rechtzeitig abgesagt wird. Je nach Tarif können dadurch Kosten entstehen.

Bei einer Online-Buchung werden Zeitraum, Station und gewünschte Fahrzeugklasse digital ausgewählt. Besondere Anforderungen sollten zusätzlich im Bemerkungsfeld oder direkt mit der Station abgestimmt werden.

Mit einer Reservierung wird eine Fahrzeugkategorie für einen festgelegten Zeitraum vorgemerkt. Frühzeitiges Buchen ist besonders bei Umzugsterminen, Wochenenden und größeren Fahrzeugen sinnvoll.

Das Rückgabeprotokoll dokumentiert den Zustand des Fahrzeugs am Ende der Miete. Neue Schäden, Kilometerstand, Kraftstoffstand und Zubehör werden dabei geprüft.

Ein Upgrade bedeutet, dass eine höhere oder größere Fahrzeugklasse genutzt wird als ursprünglich gebucht. Das kann gegen Aufpreis oder aus Gründen der Verfügbarkeit erfolgen.

Bei der Übergabe werden bekannte Schäden, Tankstand, Kilometerstand und Ausstattung festgehalten. Eine sorgfältige Kontrolle schützt Mieter und Vermieter vor späteren Unklarheiten.

Ein Zusatzfahrer ist eine weitere Person, die neben dem Hauptmieter fahren darf. Sie muss im Vertrag eingetragen sein und die erforderliche Fahrerlaubnis besitzen.

Tarife & Mietdauer

12 Begriffe

Freikilometer sind bereits im Tarif enthaltene Kilometer. Erst wenn das vereinbarte Kontingent überschritten wird, entstehen Kosten für Mehrkilometer.

Eine Kilometerbegrenzung legt fest, wie weit das Fahrzeug innerhalb des Tarifs ohne Mehrkosten gefahren werden darf. Für lange Strecken sollte das Kontingent realistisch gewählt werden.

Kurzzeitleasing verbindet eine planbare Monatsnutzung mit einer deutlich kürzeren Bindung als klassisches Leasing. Kindig bietet entsprechende Lösungen bis zu sechs Monaten nach individueller Vereinbarung.

Kurzzeitmiete bezeichnet eine Nutzung von wenigen Stunden oder Tagen. Sie passt zu spontanen Terminen, Wochenendfahrten, kleineren Transporten oder einem kurzfristigen Fahrzeugausfall.

Bei der Langzeitmiete bleibt ein Fahrzeug mehrere Wochen oder Monate beim Kunden. Sie ist flexibel und eignet sich für Projekte, Probezeiten oder längere Übergangsphasen.

Mehrkilometer sind zusätzliche Kilometer oberhalb des gebuchten Kontingents. Sie werden nach dem im Mietvertrag genannten Satz abgerechnet.

Die Mietdauer beginnt mit der vereinbarten Übergabe und endet zum festgelegten Rückgabezeitpunkt. Eine Verlängerung muss vor Ablauf mit der Station abgestimmt werden.

Die Monatsrate ist ein gebündelter Preis für eine längere Fahrzeugnutzung. Je nach Vereinbarung können Versicherung, Wartung und bestimmte Kilometer bereits enthalten sein.

Bei einer Tagesmiete wird das Fahrzeug für einen oder mehrere einzelne Miettage gebucht. Je nach Anbieter erfolgt die Berechnung in Zeitabschnitten von 24 Stunden.

Bei unbegrenzten Kilometern gibt es innerhalb des vereinbarten Zeitraums kein festes Kilometerkontingent. Einschränkungen für einzelne Fahrzeuggruppen können dennoch gelten.

Ein Wochenendtarif bündelt mehrere Miettage rund um das Wochenende. Er kann für Ausflüge, Besuche oder private Transporte günstiger sein als einzelne Tagespreise.

Eine Wochenrate bündelt mehrere Miettage und kann günstiger sein als einzelne Tagespreise. Enthaltene Kilometer und Versicherungsleistungen müssen mitbetrachtet werden.

Versicherung & Absicherung

10 Begriffe

Der Diebstahlschutz begrenzt die Haftung, wenn das Mietfahrzeug gestohlen wird. Voraussetzung ist, dass die vertraglichen Sorgfaltspflichten eingehalten wurden.

Ein zusätzlicher Glas- und Reifenschutz kann Schäden an Scheiben oder Reifen absichern, die nicht in jedem Basistarif vollständig enthalten sind.

Die Grundversicherung stellt den Basisschutz einer Fahrzeugmiete dar. Welche Leistungen enthalten sind und welche Selbstbeteiligung verbleibt, ergibt sich aus dem gewählten Tarif.

Die Haftpflicht deckt Schäden ab, die mit dem Mietfahrzeug anderen Personen oder fremdem Eigentum zugefügt werden. Schäden am gemieteten Fahrzeug selbst gehören nicht zu diesem Schutz.

Eine Insassenunfallversicherung kann Fahrer und Mitreisende bei Unfallfolgen zusätzlich absichern. Ob sie benötigt wird, hängt auch vom bereits vorhandenen persönlichen Schutz ab.

Bei einem Tarif mit Null-Selbstbeteiligung wird die vertragliche Eigenbeteiligung stark reduziert oder ausgeschlossen. Bestimmte Schadenarten und Pflichtverletzungen können trotzdem ausgenommen sein.

Ein Schutzpaket fasst mehrere Versicherungsbausteine zusammen. Möglich sind etwa Vollkasko, Diebstahlschutz sowie Absicherungen für Glas oder Reifen.

Die Selbstbeteiligung ist der Betrag, den der Mieter bei einem versicherten Schaden selbst tragen muss. Ihre Höhe wird im Mietvertrag genannt und kann je nach Schutzpaket unterschiedlich ausfallen.

Ein Versicherungsausschluss beschreibt Situationen, in denen der vereinbarte Schutz nicht greift. Dazu können nicht erlaubte Fahrer, unzulässige Nutzung oder grob fahrlässiges Verhalten gehören.

Der Vollkaskoschutz reduziert das finanzielle Risiko bei Schäden am Mietfahrzeug. Häufig bleibt eine vereinbarte Selbstbeteiligung bestehen.

Kaution, Zahlung & Gebühren

12 Begriffe

Fehlt bei der Rückgabe Kraftstoff, kann zusätzlich zum Benzin- oder Dieselpreis eine Betankungsgebühr berechnet werden. Selbstständiges Tanken vor der Rückgabe ist meist günstiger.

Eine Debitkarte belastet das Konto direkt. Ob sie für Mietpreis und Kaution akzeptiert wird, hängt von Fahrzeugklasse und Vermietbedingungen ab.

Eine Einweggebühr kann entstehen, wenn das Fahrzeug an einem anderen Standort zurückgegeben wird. Sie deckt den zusätzlichen Aufwand für Rückführung und Disposition.

Die Kaution dient als Sicherheit für mögliche Schäden oder offene Zusatzkosten. Sie wird häufig auf einer Zahlungskarte reserviert und nach ordnungsgemäßer Rückgabe wieder freigegeben.

Eine Kreditkarte kann zur Bezahlung und zur Hinterlegung der Kaution genutzt werden. Sie muss häufig auf den Namen des Hauptfahrers ausgestellt sein.

Bei außergewöhnlich starker Verschmutzung kann der zusätzliche Reinigungsaufwand berechnet werden. Normale Gebrauchsspuren führen nicht automatisch zu einer Sonderpauschale.

Wird eine Buchung nach Ablauf der kostenfreien Frist storniert, kann eine Gebühr entstehen. Die Fristen unterscheiden sich je nach Fahrzeuggruppe.

Beim Tankservice übernimmt die Vermietung das Nachtanken. Dafür werden Kraftstoff und eine zusätzliche Serviceleistung berechnet.

Das Fahrzeug wird vollgetankt übernommen und vollgetankt zurückgegeben. Dadurch bezahlt der Mieter nur den tatsächlich verbrauchten Kraftstoff.

Bei einer Vorautorisierung wird ein Betrag auf der Karte reserviert, ohne ihn sofort endgültig abzubuchen. Diese Reservierung dient häufig als Kaution.

Für junge Fahrer kann abhängig von Alter und Fahrzeugklasse ein Zuschlag gelten. Die jeweiligen Bedingungen werden vor der Buchung geklärt.

Für einen weiteren eingetragenen Fahrer kann eine Gebühr anfallen. Nicht registrierte Personen dürfen das Mietfahrzeug nicht führen.

Kraftstoff & E-Mobilität

14 Begriffe

Beim AC-Laden fließt Wechselstrom über eine Wallbox oder Normalladesäule in das Fahrzeug. Diese Ladeart eignet sich besonders für längere Standzeiten.

CCS ist ein verbreiteter Anschluss für schnelles Gleichstromladen. Das Kabel ist an Schnellladesäulen normalerweise fest installiert.

DC-Schnellladen überträgt Gleichstrom direkt in die Batterie und verkürzt die Ladepause deutlich. Die erreichbare Leistung hängt von Fahrzeug, Ladesäule, Akkustand und Temperatur ab.

Ein Elektroauto fährt ausschließlich mit Strom aus einer Batterie. Es ist lokal emissionsfrei und benötigt für längere Strecken eine passende Ladeplanung.

Ein Hybrid verbindet Verbrennungs- und Elektromotor. Ein Plug-in-Hybrid kann zusätzlich extern geladen werden und kurze Strecken rein elektrisch fahren.

Eine Ladekarte ermöglicht den Zugang zu öffentlichen Ladepunkten verschiedener Betreiber. Vor der Nutzung sollte geklärt werden, wie Freischaltung und Abrechnung erfolgen.

Die Ladeleistung wird in Kilowatt angegeben und beschreibt die Geschwindigkeit des Ladevorgangs. Die Maximalleistung der Säule wird nicht in jeder Situation vollständig erreicht.

Der Ladezustand zeigt in Prozent, wie viel Energie noch in der Batterie gespeichert ist. Auf Langstrecken wird häufig zwischen etwa 10 und 80 Prozent geladen, weil der obere Bereich langsamer ist.

Beim Prepaid-Kraftstoff wird die erste Tankfüllung vorab bezahlt. Nicht verbrauchter Kraftstoff wird je nach Tarif häufig nicht erstattet.

Die Reichweite eines Elektroautos verändert sich durch Geschwindigkeit, Außentemperatur, Heizung, Beladung und Streckenprofil. Für längere Fahrten sollten Ladestopps mit Reserve geplant werden.

Bei der Rekuperation gewinnt das Fahrzeug beim Verzögern Energie zurück. Dadurch steigt besonders im Stadtverkehr und auf Gefällstrecken die Effizienz.

Bei Teil/Teil wird das Fahrzeug mit einem bestimmten Tank- oder Ladezustand übernommen und im gleichen Zustand zurückgegeben. Die Ausgangsmenge sollte im Übergabeprotokoll stehen.

Der Typ-2-Stecker ist der europäische Standard für das Laden mit Wechselstrom. Er wird an vielen Wallboxen und öffentlichen Normalladepunkten verwendet.

Eine Wallbox ist eine fest montierte Ladestation für Elektrofahrzeuge. Sie lädt sicherer und meist schneller als eine gewöhnliche Haushaltssteckdose.

Fahrzeugklassen

12 Begriffe

Ein 9-Sitzer bietet einschließlich Fahrer Platz für bis zu neun Personen. Er wird häufig für Gruppenfahrten, Vereine und Familienreisen eingesetzt.

Ein Cabrio besitzt ein öffnendes Dach und ist besonders für Freizeitfahrten bei gutem Wetter beliebt. Das Kofferraumvolumen kann bei geöffnetem Verdeck eingeschränkt sein.

Kleinwagen sind wendig, sparsam und für Stadtverkehr oder kurze Wege geeignet. Bei viel Gepäck kann eine größere Fahrzeugklasse sinnvoller sein.

Ein Kombi kombiniert PKW-Komfort mit einem großen Kofferraum. Er ist praktisch für Familien, Urlaubsgepäck oder umfangreiche Arbeitsausrüstung.

Die Kompaktklasse bietet mehr Raum als ein Kleinwagen, bleibt aber handlich. Sie eignet sich für Alltag, Geschäftsfahrten und kleine Familien.

Eine Limousine bietet einen separaten Kofferraum und häufig hohen Reisekomfort. Sie wird gern für Geschäftsfahrten und längere Strecken genutzt.

Ein LKW bietet mehr Ladevolumen und Nutzlast als ein Transporter. Je nach Gewicht ist eine besondere Führerscheinklasse erforderlich.

Ein PKW ist für die Beförderung von Personen ausgelegt. Kindig bietet verschiedene Klassen vom kompakten Stadtfahrzeug bis zum geräumigen Kombi. Mehr dazu unter PKW-Vermietung.

Ein SUV verbindet eine erhöhte Sitzposition mit geräumigem Innenraum. Nicht jedes SUV verfügt automatisch über Allradantrieb.

Ein Transporter besitzt einen großen geschlossenen Laderaum. Er eignet sich für Umzüge, Lieferungen, Möbel oder gewerbliche Einsätze. Mehr dazu unter Transporter mieten.

Ein Van bietet einen variablen Innenraum und mehrere Sitzplätze. Umklappbare oder verschiebbare Sitze erleichtern die Anpassung an Personen und Gepäck.

Ein Zugfahrzeug ist für den Betrieb mit einem Anhänger ausgelegt. Entscheidend sind zulässige Anhängelast, Stützlast und die passende Fahrerlaubnis.

Transporter, LKW & Ladung

18 Begriffe

Eine Europalette hat standardisierte Abmessungen von 120 x 80 Zentimetern. Für die Fahrzeugwahl ist entscheidend, wie viele Paletten auf die Ladefläche passen und wie sie gesichert werden.

Die Fahrzeughöhe ist bei Parkhäusern, Toren und Unterführungen entscheidend. Bei Transportern und LKW muss sie vor jeder niedrigen Durchfahrt beachtet werden.

Ein Kastenwagen besitzt einen geschlossenen Laderaum und schützt das Transportgut vor Witterung. Er ist in mehreren Längen und Höhen erhältlich.

Ein Kofferaufbau bietet einen geraden, geschlossenen Laderaum mit gut nutzbaren Wänden. Er ist besonders für Umzüge, Möbel und stapelbare Ware praktisch.

Eine Ladebordwand hebt schwere oder rollbare Güter zwischen Boden und Ladefläche. Sie erleichtert das Be- und Entladen ohne feste Rampe.

Die Ladefläche ist der nutzbare Bodenbereich eines Transporters oder LKW. Länge, Breite und Radkästen bestimmen, welche Gegenstände hineinpassen.

Die Ladehöhe beschreibt den Abstand vom Boden bis zur Ladekante. Eine niedrige Ladekante oder Hebebühne erleichtert den Transport schwerer Gegenstände.

Das Ladevolumen beschreibt den verfügbaren Raum im Laderaum und wird meist in Kubikmetern angegeben. Für sperrige Güter sind zusätzlich Innenmaße und Türöffnung wichtig.

Ladungssicherung verhindert das Verrutschen oder Umkippen von Transportgut. Gurte, Zurrpunkte, Decken und eine sinnvolle Gewichtsverteilung spielen dabei zusammen.

Ein Möbelroller ist eine kleine Plattform auf Rollen für schwere Schränke, Kisten oder Geräte. Er erleichtert kurze Wege auf ebenem Untergrund.

Die Nutzlast ist das Gewicht, das zusätzlich zum leeren Fahrzeug transportiert werden darf. Fahrer, Mitfahrer und Ladung zählen gemeinsam dazu.

Eine Sackkarre hilft beim Bewegen schwerer Kartons, Geräte oder Möbel. Sie kann den körperlichen Aufwand bei Umzügen deutlich reduzieren.

Umzugsdecken schützen Möbel, Kanten und Fahrzeugwände vor Kratzern. Sie ersetzen jedoch keine feste Sicherung mit Gurten.

Eine Überladung liegt vor, wenn das zulässige Gesamtgewicht oder eine Achslast überschritten wird. Sie verlängert den Bremsweg, beeinträchtigt das Fahrverhalten und kann Bußgelder verursachen.

Das zulässige Gesamtgewicht ist das höchste erlaubte Gewicht aus Fahrzeug, Personen und Ladung. Es darf nicht überschritten werden.

Ein Zurrgurt fixiert Ladung im Fahrzeug. Er muss passend belastbar, unbeschädigt und korrekt an geeigneten Zurrpunkten befestigt sein.

Zurrpunkte sind fest verbaute Befestigungsstellen im Laderaum. Dort werden geeignete Gurte zur Sicherung der Ladung eingehängt.

Eine Zurrschiene bietet mehrere flexible Befestigungspositionen entlang der Fahrzeugwand oder des Bodens. Sie erleichtert die Sicherung unterschiedlich großer Güter.

Anhänger & Zugfahrzeuge

7 Begriffe

Das Abreißseil aktiviert bei einem gebremsten Anhänger die Bremse, wenn sich die Verbindung zum Zugfahrzeug löst. Es muss korrekt an einer geeigneten Öse befestigt werden.

Die Anhängelast gibt an, welches Gewicht ein Fahrzeug ziehen darf. Maßgeblich sind Fahrzeugpapiere, Anhängerart und tatsächliches Gewicht.

Die Klasse BE erlaubt bestimmte Fahrzeug-Anhänger-Kombinationen oberhalb der Grenzen der Klasse B. Entscheidend sind die eingetragenen zulässigen Gesamtgewichte.

Ein gebremster Anhänger verfügt über eine eigene Auflaufbremse. Dadurch sind meist höhere zulässige Gewichte möglich als bei einem ungebremsten Anhänger.

Die Stützlast ist die Kraft, mit der die Anhängerdeichsel auf die Kupplung drückt. Sie muss innerhalb der zulässigen Werte von Fahrzeug, Kupplung und Anhänger liegen.

Mit einer Tempo-100-Zulassung darf ein geeignetes Gespann auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen schneller als die regulären 80 km/h fahren. Dafür müssen Fahrzeug, Anhänger und Bereifung die Bedingungen erfüllen.

Ein ungebremster Anhänger besitzt keine eigene Betriebsbremse. Deshalb gelten niedrigere Gewichtsgrenzen und besondere Vorgaben des Zugfahrzeugs.

Ausstattung & Fahrzeugtechnik

20 Begriffe

Das Antiblockiersystem verhindert beim starken Bremsen ein dauerhaftes Blockieren der Räder. Dadurch bleibt das Fahrzeug eher lenkbar.

Ein Abstandsregeltempomat hält eine eingestellte Geschwindigkeit und passt sie an vorausfahrende Fahrzeuge an. Der Fahrer muss die Verkehrssituation weiterhin ständig überwachen.

Allradantrieb verteilt die Kraft auf alle vier Räder. Er kann die Traktion bei Schnee oder losem Untergrund verbessern, ersetzt aber keine angepasste Fahrweise.

Android Auto bindet kompatible Android-Smartphones in das Infotainmentsystem ein. Häufig stehen Navigation, Telefonie und Audio-Apps zur Verfügung.

Eine Anhängerkupplung verbindet Fahrzeug und Anhänger. Vor der Nutzung müssen Anhängelast, Stützlast und Führerscheinklasse geprüft werden.

Apple CarPlay überträgt ausgewählte iPhone-Funktionen auf das Fahrzeugdisplay. Navigation, Musik und Telefonie lassen sich dadurch komfortabel bedienen.

Ein Automatikgetriebe übernimmt die Gangwechsel selbstständig. Es erhöht besonders im Stadtverkehr und im Stau den Fahrkomfort.

Ein Einparkassistent unterstützt beim Rangieren durch Sensoren, Anzeigen oder automatische Lenkbewegungen. Bremsen und Umfeldkontrolle bleiben je nach System Aufgabe des Fahrers.

Das elektronische Stabilitätsprogramm kann bei ausbrechendem Fahrzeug gezielt einzelne Räder abbremsen. Es unterstützt die Stabilität, kann physikalische Grenzen aber nicht aufheben.

Assistenzsysteme unterstützen unter anderem beim Spurhalten, Bremsen oder Einparken. Die Verantwortung bleibt trotzdem vollständig beim Fahrer.

Ganzjahresreifen sind für unterschiedliche Wetterlagen ausgelegt. Sie müssen – wie jede Bereifung – zum Fahrzeug, zur Jahreszeit und zu den tatsächlichen Straßenbedingungen passen.

Eine Klimaautomatik hält die gewählte Innenraumtemperatur selbstständig. Sie regelt dafür Gebläse, Kühlung und Luftverteilung.

LED-Scheinwerfer erzeugen helles Licht bei geringem Energieverbrauch. Moderne Systeme passen die Lichtverteilung teilweise automatisch an.

Das Reifendruckkontrollsystem warnt bei auffälligem Druckverlust. Eine Warnung sollte zeitnah überprüft werden, weil falscher Reifendruck Fahrverhalten und Verbrauch beeinflusst.

Eine Rückfahrkamera zeigt den Bereich hinter dem Fahrzeug auf einem Display. Sie unterstützt beim Rangieren, ersetzt aber nicht die Spiegel- und Umfeldkontrolle.

Bei einem Schaltgetriebe wählt der Fahrer die Gänge selbst. Kupplung und Schaltpunkt beeinflussen Komfort und Verbrauch.

Ein Spurhalteassistent erkennt Fahrbahnmarkierungen und warnt oder korrigiert leicht, wenn das Fahrzeug unbeabsichtigt die Spur verlässt.

Ein Tempomat hält eine eingestellte Geschwindigkeit. Besonders auf langen, gleichmäßigen Strecken kann er den Fahrer entlasten.

Der Totwinkelassistent überwacht seitliche Bereiche, die in den Spiegeln schwer einsehbar sind. Er kann beim Spurwechsel vor anderen Verkehrsteilnehmern warnen.

Winterreifen sind auf niedrige Temperaturen und winterliche Fahrbahnen abgestimmt. In Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht.

Langzeitmiete & Firmenkunden

11 Begriffe

Ein Baustellenfahrzeug wird für Personal, Werkzeug oder Material eingesetzt. Fahrzeuggröße, Nutzlast und Straßenbedingungen müssen zum Einsatz passen.

Ersatzmobilität überbrückt den Ausfall eines eigenen Fahrzeugs, zum Beispiel während einer Reparatur oder nach einem Unfall.

Firmenkundenmobilität umfasst zeitlich flexible Fahrzeuge für Außendienst, Projekte, Lieferungen oder Auftragsspitzen. Kindig bietet dafür individuelle Lösungen und Rahmenvereinbarungen. Mehr unter Firmenkunden.

Flottenmanagement koordiniert Beschaffung, Wartung, Versicherung, Verfügbarkeit und Kosten eines betrieblichen Fuhrparks.

Der Fuhrpark umfasst alle Fahrzeuge eines Unternehmens. Mietfahrzeuge können ihn kurzfristig ergänzen, ohne dauerhaft Kapital zu binden.

Eine temporäre Fuhrparkerweiterung schafft zusätzliche Kapazität bei Auftragsspitzen oder Fahrzeugausfällen. Laufzeit und Fahrzeugart können auf den Bedarf abgestimmt werden.

Eine Mobilitätslösung ist ein auf den Bedarf abgestimmtes Modell aus Fahrzeugart, Laufzeit und Service. Das kann Tagesmiete, Langzeitmiete oder Kurzzeitleasing sein.

Ein Poolfahrzeug wird von mehreren Mitarbeitenden eines Unternehmens genutzt. Mietfahrzeuge können einen bestehenden Pool zeitweise ergänzen.

Ein Projektfahrzeug steht für einen begrenzten Auftrag oder Einsatzzeitraum zur Verfügung. Nach Projektende entfällt die dauerhafte Bindung.

Ein Rahmenvertrag legt wiederkehrende Konditionen für Geschäftskunden fest. Er kann Buchungsabläufe vereinfachen und den regelmäßigen Fahrzeugbedarf planbarer machen.

Ein Saisonfahrzeug deckt vorübergehenden Mehrbedarf ab, etwa in Urlaubs-, Messe- oder Lieferzeiten. Dadurch muss kein dauerhaftes Fahrzeug angeschafft werden.

Regeln, Panne & Schaden

12 Begriffe

Ein Abschleppdienst transportiert ein nicht fahrbereites Fahrzeug. Bei einem Mietwagen sollte die Beauftragung mit der Vermietung oder Pannenhilfe abgestimmt werden.

Der Fahrerkreis bestimmt, welche Personen das Fahrzeug führen dürfen. Nicht eingetragene Fahrer können den Versicherungsschutz gefährden.

Die Führerscheinklasse legt fest, welche Fahrzeugarten gefahren werden dürfen. Bei größeren LKW oder Gespannen gelten andere Anforderungen als bei einem PKW.

Ein Grenzübertritt ist nur zulässig, wenn das Zielland von der Vermietung freigegeben wurde. Die Genehmigung sollte im Mietvertrag dokumentiert sein.

Das Mindestalter für die Anmietung kann nach Fahrzeugklasse variieren. Zusätzlich kann eine Mindestdauer des Führerscheinbesitzes verlangt werden.

Die Pannenhilfe unterstützt bei technischen Problemen und koordiniert bei Bedarf Reparatur, Abschleppung oder Ersatzmobilität.

Die Schadenkalkulation ermittelt die voraussichtlichen Reparaturkosten. Grundlage können Werkstattpreise, Gutachten oder standardisierte Systeme sein.

Eine Schadenmeldung informiert die Vermietung vollständig über ein Ereignis. Fotos, Daten der Beteiligten und eine sachliche Beschreibung erleichtern die Bearbeitung.

Ein wirtschaftlicher Totalschaden liegt vor, wenn eine Reparatur im Verhältnis zum Fahrzeugwert nicht mehr sinnvoll ist. Die Abwicklung richtet sich nach Vertrag und Versicherung.

Ein Unfallbericht hält Beteiligte, Schäden, Zeugen und Ablauf fest. Er ist für die Schadenbearbeitung vollständig und sachlich auszufüllen.

Die Unfallhotline nennt das weitere Vorgehen nach einem Schaden. In akuten Notfällen gilt unabhängig davon die Notrufnummer 112.

Ein Verkehrsunfall mit einem Mietwagen muss abgesichert und entsprechend den Mietbedingungen gemeldet werden. Bei Personenschäden oder unklarer Lage ist die Polizei zu verständigen.

Unterwegs im Schwarzwald

14 Begriffe

Der Bodensee ist von beiden Kindig-Standorten gut erreichbar. Für Familien und längere Tagesausflüge sind ein komfortabler PKW oder Kombi praktisch.

Donaueschingen ist Kindigs zweiter Standort und Ausgangspunkt für Fahrten in die Baar, den Südschwarzwald und Richtung Schweiz.

Donaueschingen ist durch die Donauquelle und den Zusammenfluss von Brigach und Breg bekannt. Der Standort eignet sich als Ausgangspunkt für Fahrten in Schwarzwald, Baar und Richtung Bodensee.

Für einen Ausflug zum Europa-Park eignen sich je nach Gruppengröße PKW, Kombi oder 9-Sitzer. Bei einer frühen Anreise sollte die Fahrzeit realistisch geplant werden.

Der Feldberg ist der höchste Berg Baden-Württembergs und ein beliebtes Ausflugsziel. In der kalten Jahreszeit sind wintertaugliche Bereifung und aktuelle Straßeninformationen wichtig.

Der Schluchsee ist ein beliebtes Ziel für Wandern, Wassersport und Ausflüge. Bei umfangreicher Freizeit- oder Sportausrüstung kann ein Kombi mehr Platz bieten.

Schneeketten erhöhen auf stark verschneiten Straßen die Traktion. Sie dürfen nur auf geeigneten Reifen und nach den örtlichen Vorgaben verwendet werden.

Die Schwarzwaldhochstraße ist eine bekannte Panoramastraße im Nordschwarzwald. Wetter, Nebel und winterliche Bedingungen können die Fahrt beeinflussen.

Für Fahrten in die nahe Schweiz müssen Freigabe, Vignette und gegebenenfalls besondere Vorschriften für größere Fahrzeuge berücksichtigt werden.

Ski und Snowboards müssen so transportiert werden, dass sie weder verrutschen noch Personen gefährden. Dachträger, Dachbox oder ein ausreichend großer Innenraum können dafür geeignet sein.

Der Titisee liegt im Südschwarzwald und ist von Donaueschingen sowie Villingen-Schwenningen gut erreichbar. Für Tagesausflüge reicht je nach Gruppengröße ein PKW oder 9-Sitzer.

Triberg ist für seine Wasserfälle und die Schwarzwaldbahn bekannt. Bei Ausflügen sind kurvige Strecken und saisonal hohes Verkehrsaufkommen einzuplanen.

Villingen-Schwenningen ist der zentrale Kindig-Standort im Schwarzwald-Baar-Kreis. Von hier aus sind Schwarzwald, Schwäbische Alb und Bodensee gut erreichbar.

Bei Winterfahrten können Höhenlage, Schneefall und Glätte kurzfristig wechseln. Eine angepasste Geschwindigkeit und geeignete Bereifung sind entscheidend.

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